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 Peter Kaspar

"Walter's Wohlfühl Stuben" waren am Abend des 9. April praktisch ausgebucht. Alle Plätze waren besetzt, sechzig Hundehalterinnen und Hundehalter sowohl aus dem Hundesport als auch aus dem Umfeld von Hundeschulen und solche ohne jegliche Verbindung zu Verein oder Hundeschule fanden den Weg ins Vereinsheim des VdH Rohrhof.

 

Nachdem kleinere technische Probleme schnell behoben waren, eröffnete Stefan Walter, Schriftführer beim VdH Rohrhof, die Veranstaltung und begrüßte im Namen des Vereins und der Kreisgruppe 03 des Südwestdeutschen Hundesport Verbandes (swhv) alle Hundehalterinnen und Hundehalter, die sich für das Thema "Recht rund um den Hund" interessierten. Auf die Frage an den Vortragenden Peter Kaspar, wie lange der Vortrag geplant sei, antwortete Kaspar spontan: 12 Stunden. Ein Zeitrahmen, den er sicherlich dank des sehr vielfältigen und umfangreichen Themas füllen könnte.

Nach kurzem Selbstlob, wie Kaspar seine persönliche Vorstellung nannte, ging es gleich in medias res. Es wurde kein Vortrag im eigentlichen Sinne, sondern entlang eines roten Fadens durch die vielen Bereiche, die von kommunalem Recht und Verordnungen über Landes- bis hin zu Bundesrecht führten, war es ein lebendiger Dialog zwischen Kaspar und dem Publikum. Er ging sehr detailliert auf Fragen aus dem Publikum ein und hatte stets auch ein anschauliches Beispiel aus seiner täglichen Arbeit bei der Hundestaffel der Polizei in Mannheim parat.

Das Thema, was so alles beim Gassi gehen passieren kann, wenn ein Hund frei läuft und es vielleicht sogar zu einer Rauferei kommt, war schnell eines der intensiv diskutierten Themen. Kaspars Rat hier ist - eine Rauferei oder Beisserei zwischen den Hunden möglichst vermeiden. Und ob ein Hund an einer bestimmten Stelle überhaupt frei laufen darf, das kann jede Kommune für sich entscheiden und in einer lokalen Verordnung festschreiben.

Aber auch viele Themen rund um den Tierschutz, nicht nur die Gefährdung von wild lebenden Tieren durch (wildernde) Hunde, sondern auch was bei der Haltung eines Hundes zu dessen Schutz beachtet werden muss, kamen zur Sprache. Zum Ende gab Kaspar noch einen Hinweis auf einen erneuerten, nicht unumstrittenen Paragraphen im Tierschutzgesetz zur gewerblichen Hundeausbildung. Hier sollten sich Hundeschulen und gewerbliche Hundeausbilder bei den entsprechenden Behörden informieren ob und welchen Sachkundenachweis sie ab 1. August 2014 vorweisen müssen bzw. welche weiteren Fristen es dazu gibt.

Nach etwas mehr als zwei Stunden - es wurden dann doch nicht die angekündigten zwölf - waren die letzten Fragen zumindest dieses Abends beantwortet. Stefan Walter schloss mit einem Dank an die Organisatoren der Kreisgruppe 03, insbesondere Corinna Henk, die Veranstaltung, nicht ohne nochmals darauf hinzuweisen, dass alle Einnahmen des Abends einem wohltätigen Zweck* der gemeinnützigen Gesellschaft "Stiftung Hunde helfen Leben" mbh zugeführt werden.

swa

* Spendenaufruf für Vanessa Lehmann

Vanessa Lehmann ist an einer Spinalen Muskelathrophie erkrankt. 

Sie wünscht sich zur Unterstützung im Alltag und als treuen Freund an ihrer Seite einen Assitenzhund.
Vanessa kann die Kosten von ca. 20.000 Euro nicht alleine aufbringen und ist zur Erfüllung ihres Traumes auf Spenden angewiesen. 

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