Am Basisinfotag der KG 03 lernten die 38 Übungsleiter aus 14 Vereinen was man sich unter ‚Longieren‘, Treibball und  Mantrailing vorzustellen hat und wie man mit einem sehr agilen Hund ruhige, konzentrierte Übungen ausführen kann.

Der Morgen begann mit einem Bericht zur swhv FAS Basis sprich einem Rückblick auf das Sportjahr 2016, auf die Team Test Statistik und einem Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen in swhv und der KG sowie einem Austausch was in den einzelnen Vereinen so läuft und wo noch Schulungsbedarf besteht.

Danach folgte die Theorie zu den eingangs erwähnten Beschäftigungsmöglichkeiten für Mensch und Hund. Wie man diese Bereiche aufbaut, was man für Hilfsmittel benötigt und wie die einzelnen Schritte zum Ziel hin aufgebaut werden können. Wir erfuhren was im Mantrailing ein „Single-Blind“ und ein „Double-Blind“ Suchen ist und welcher Vorrausetzungen es beim Longieren und beim Treibball bedarf.

Nach der Mittagspause, in der ein toller Austausch zwischen den Sportlern der einzelnen Vereine stattfand, ging es in die Praxis. Es wurden zwei Gruppen eingeteilt, denen der Reihe nach alle vier Referenten mit Kolleginnen ihre Hunde bei der Arbeit vorstellten.

Beim Treibball erklärten Helga Jankowski und Denise Eckert vom VdH Lautertal, dass der Hund ruhig arbeiten und sehr gut führ- und lenkbar sein muss, damit er die Bälle in der geforderten Reihenfolge in die gewünschte Richtung treibt. Anhand verschiedener Aufgabenstellungen wurde jedem klar worin der Reiz und die Schwierigkeit dieser Sportart liegen.

 

Die beiden ‚Mantrailer‘ zeigten das Witterung aufnehmen und die Suche nach einer vermissten Person.

Sowohl Vera von Elke Deininger als auch Jack von Gaby Götz machten ihre Sache vorbildlich und zeigten wie Wind und Umgebungseinflüsse, z.B. Geräusche und Bauwerke, Einfluss auf die Geruchsspur nehmen und den Hunden die Arbeit ganz schön ‚tricki‘ machen können. Zum Glück wurden beide Vermisste gefunden, so dass die Gruppen komplett zum Vereinsheim zurückkehrten.

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Die dritte Station wurde von Petra Filsinger gestaltet, die extrem geduldig und ruhig ihrem Hund Josy vermittelte, welche Aufgabe er zu erfüllen hat. Die Grundlage dabei sind gute Nerven aber auch viel Konsequenz, damit das Ziel – auf vier Blumentöpfen zu stehen, in zwei Stiefel zu steigen oder Leckerlis aus einem Stapel von Reifen zu holen, gemeinsam erreicht werden kann. Alle Zuschauer waren beeindruckt, dass Beharrlichkeit und Ruhe letztendlich zum Erfolg führen.

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Der letzte Anschauungsunterricht war das Longieren.
Julia Schrepp und Birgit Steffan zeigten wie man dem Hund vermittelt, den Bereich des Hundeführers – also die Kreismitte – als Tabuzone zu akzeptieren
und wie man ihn mittels Körpersprache sowohl zu Richtungswechseln, Anhalten als auch dem Überwinden von Hürden, dem Durchlaufen von Tunneln und das Umrunden von Pylonen motiviert. Auch Tempowechsel lassen sich so erzielen.

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Es war ein toller, sehr lehrreicher Tag und alle Teilnehmer gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.
Vielen Dank an die Referentinnen und alle Helfer.
Ich bin sicher, dass die Erkenntnisse über diese etwas anderen Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Hund in die Basisarbeit der Vereine einfließen werden.

Hier geht es zu dem Bericht mit Bildern

Tanja Hönninger – Basiswart KG 03 -

   

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